Vorwort

Aus der heutigen Gesellschaft ist der Hort, neudeutsch: sicherer Ort, nicht mehr wegzudenken. Er wurde ein wichtiger Erlebnis- und Erfahrungsort. Wir sind eine schul- und familienergänzende sowie eine entwicklungsunterstützende Einrichtung. Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder wohlfühlen, Freunde treffen und Sozialkompetenzen erlernen. Der Schulvormittag wird nicht weitergeführt, sondern es gibt Zeit zum Entspannen und für freie ebenso wie gelenkte Aktivitäten. Die Erledigung der täglichen Aufgaben ist gewährleistet, sofern das Kind den Anforderungen der Schule im normalen Maße nachkommen kann.

1. Chronik

Seit dem Schuljahr 2002/03 gibt es einen Hort an unserer Schule. Betreut wurden die Kinder ausschließlich von Lehrern und Lehrerinnen. Dabei wurde auf eine stundengenaue Abrechnung geachtet, um die finanzielle Belastung des Elternhauses möglichst gering zu halten. Heute richtet sich unser Angebot vor allem nach den berufstätigen Eltern. Der Hort bemüht sich das schulische Lernen der Kinder regelmäßig zu unterstützen und darüber hinaus ein attraktives und sinnvolles Freizeit- und Bildungsangebot zu bieten.

2. Ziele

Um die Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, setzen wir folgende Schwerpunkte in unserer pädagogischen Arbeit:

  • Selbstständiges Arbeiten lernen
  • Lerntechniken aneignen
  • Soziale Kompetenzen schulen
  • Emotionale Sicherheit gewinnen
  • Zuwendung erfahren
  • Mut zum Teilnehmen haben dürfen
  • Kreativität fördern
  • Chance zur Selbsterfahrung bekommen
  • Orientierungsmöglichkeiten erkennen und lernen
  • Selbstwertgefühl und Selbstverantwortlichkeit entwickeln
  • Respektvollen Umgang miteinander üben
  • Streittechniken entwickeln

 

3. Grundsätze im Umgang mit dem Kind

 

3.1 Respektvoller Umgang

Die Kinder werden hingeführt zu erkennen, dass im Zusammenleben mehrerer Menschen Regeln und Grenzen notwendig sind, um den anderen nicht zu verletzen oder zu kränken. Damit sie eine gute Streitkultur entwickeln können, nehmen wir uns Zeit, mit den Kindern zu sprechen, zu reflektieren und zu handeln. Wichtig ist es, verschiedene Meinungen akzeptieren zu lernen und die Interessen anderer wahrzunehmen.

 

3.2 Miteinander leben

Ein Mindestmaß an sozialem Denken ist eine Grundvoraussetzung für ein gleichberechtigtes Miteinander. Damit Probleme konstruktiv gelöst werden können, muss ein reger verbaler Austausch möglich sein. Die Kinder lernen Kritik aufzunehmen und für sich positiv zu nützen. Das Wir-Gefühl wird mittels gemeinsamer Aktivitäten (z.B. Feste und Ausflüge) gestärkt.

 

3.3 Geplantes pädagogisches Handeln

Kinder lernen durch Neugierde. Wir lassen sie ausprobieren, experimentieren und unterstützen sie in ihrer Selbsterfahrung, damit sie Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangen. Dazu dienen uns verschiedene Themenbereiche im Raumkonzept. Ebenso achten wir darauf, dass die Kinder nicht uneingeschränkt handeln und alleine gelassen werden.

Kinder nehmen ihre Umgebung umfassend wahr und erlangen dadurch Selbstsicherheit. Wir ermöglichen ihnen durch verschiedene Techniken und Materialien, wie Malen, Zeichnen, Bewegen, Musizieren, Kochen, Spielen, Bauen, Basteln, sich auszudrücken und mitzuteilen. Positives Verhalten wird verstärkt, um störendes nicht zu forcieren.

Die Persönlichkeit jedes einzelnen soll dahin geleitet werden, dass das Kind mutig genug ist, neue Erkenntnisse und Erfahrungen für sich zu werten.

Wir leiten sie zur Selbstständigkeit an, geben dabei so wenig wie möglich aber so lange wie nötig professionelle und gezielte Hilfestellung.

 

3.4 Vernetztes Arbeiten

Ganz wichtig ist für uns die Interaktion mit Eltern und Lehrkörper. So wer-den bei Bedarf Dreiergespräche geführt. Aber auch im Vorfeld angekündigte Zweiergespräche zwischen Lehrpersonen und Hort, sowie Eltern und Hort, werden bei Notwendigkeit eingefordert. Besonders wichtig sind für uns die sogenannten „Tür- und Angelgespräche“. Diese dienen zur schnellen Informationsweitergabe, um mehr über das Kind zu erfahren oder die Eltern besser kennenzulernen.

Um gute Zusammenarbeit, beidseitiges Verständnis und Zufriedenheit beizubehalten, ist es uns wichtig, die Erwartungen und Haltungen der Er-ziehungsberechtigten zu kennen. Wir geben unserer Arbeit Transparenz

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