Klassenlehrerin: Christine Ertl, BEd

1a – Bärenklasse

Am 3. September 2018 starteten die zehn Mädchen und zehn Buben der Bärenklasse mit viel Freude und Lerneifer in die erste Klasse. Einige Kinder kennen einander bereits aus dem Kindergarten oder der Vorschulklasse und jetzt dürfen sie gemeinsam (auch mit viel Unterstützung von zusätzlichen Lehrpersonen) Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Am ersten Schultag halfen Bärenspuren den Kindern dabei,  den Weg in die Klasse zu finden, und verschiedene Teddybären (z.B. der Sprechbär) helfen uns jetzt im Schulalltag. Passend zum Schulstart lernten die Kinder gleich in der ersten Schulwoche das Lied „Hurra, ich bin ein Schulkind!“

Um sicher in die Schule und wieder nach Hause zu kommen, bilden der Schulweg und das richtige Verhalten im Straßenverkehr ein wichtiges Thema im Anfangsunterricht.

Einen großen Schwerpunkt in der ersten Klasse bildet natürlich das Erlernen der Buchstaben sowie des Lesens und Schreibens. Mit der Silbenmethode gelingt dies sehr schnell und gut. Dazu können die Kinder mit verschiedensten Materialien arbeiten und auch am Smartboard üben. Die regelmäßigen Besuche in der Schulbibliothek am Donnerstag sollen die Kinder zusätzlich zum Lesen verlocken.

Auch das Erlernen der Ziffern, mathematischer Grundbegriffe wie Plus und Minus, und additive Rechenoperationen zunächst im Zahlenraum 10,  der dann bis zum Dreißiger erweitert wird, bilden einen wesentlichen Arbeitsbereich in der ersten Schulstufe.

Dazu wird natürlich viel gesungen, musiziert, gemalt, gebastelt und geturnt, und wir lernen ausgehend von der Erfahrungswelt der Kinder z.B. über die Jahreszeiten und Feste im Jahreskreis, über Haustiere, das Wetter etc. und machen auch erste Experimente. Im Rahmen der Gesundheitserziehung nehmen wir auch am Zahngesundheits-Projekt „Apollonia 2020“ teil und freuen uns schon, wenn Kroko zu uns auf Besuch kommt.

Freie Lernphasen sollen es den Kindern ermöglichen, individuell, selbständig und selbstbestimmt und im eigenen Tempo mit allen Sinnen zu lernen.

Im Rahmen der Schulautonomie haben unsere Kinder schon in der ersten Klasse Englischunterricht mit einer Native Speakerin. Kollegin Rachel Schmidlechner vermittelt den Kindern Freude am Erlernen einer Fremdsprache.

Um aber gut miteinander lernen und sich in der Schule wohlfühlen zu können, ist es wichtig, Regeln für ein gutes Zusammenleben in der Klasse zu erarbeiten. In den ersten Schulwochen geht es im sozialen Lernen darum, einander kennenzulernen und eine gute Klassengemeinschaft zu entwickeln. Die Kinder lernen, wertschätzend miteinander umzugehen, entwickeln Klassenregeln, besprechen Gefühle und wie man sie ausdrücken kann und erarbeiten auch Möglichkeiten, um Konflikte zu lösen. Dabei werden wir von Kollegin Iris Burker unterstützt.

Rituale wie der Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, die Gesunde Jause am Mittwoch, die dankenswerter Weise von den Müttern zubereitet wird, oder unsere zahlreichen Feste in der Schule (Erntedankfest, Martinsfest, Nikolausfest, Adventfest, Faschingsfest, Schulfest) strukturieren und beleben unseren Schulalltag und bereiten uns viel Freude.

Ab Oktober besuchen uns Studierende der Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen, um bei uns ihr Unterrichtspraktikum zu absolvieren. Diese Tage machen den Kindern erfahrungsgemäß sehr viel Spaß und sie lieben „ihre“ Studierenden.